ESAF estavayer 2016

Eidgenössisches Schwing und Älplerfest 2016  Estavayer

Für die Luzerner Zeitung, den dazugehörigen Regionaltiteln Nid/Obwaldner, Urner, Zugerzeitung und die „Zentralschweiz am Sonntag“ war ich am Eidgenössisches Schwing und Älplerfest in Estavayer als Fotograf akkreditiert.

Tag1  26.August 2016:
Freitag war Anreise und Akkreditierungstag, Fotografenbriefing und als wichtigstes wurden die Westen verteilt. Je nach Weste konnte man sich dann auf dem Gelände frei bewegen. Für die Samstagsausgabe habe ich erste Bilder vom Gabentempel gemacht. Die Temperaturen waren heiss, aber die Getränke im Kühlschrank der Pressetribüne waren kühl. Das letzte mal an diesem Weekend. Um 21:30 wurde ich in meiner B&B Unterkunft in Yonand mit einem Rosé Apèro empfangen. Mit interessanten Diskussionen ging der dieser erste Tag zu Ende.

Tag2  27.August 2016:
05:00 klingelt der Wecker, um 05:45 abfahrt. Normalerweise würden 20min reichen, mit 60min waren wir happy. Kaffee & Gipfeli im Pressezentrum und um 07:30 ging es mit dem Einzug los.
Am morgen waren die Temperaturen noch angenehm, das Stadion bis auf die Vip Tribüne propevoll. Ich konzentrierte mich auf die Innerschweizer Schwinger und auf die potentiellen Königsanwärter. Am Nachmittag stieg das Thermometer auf über 30 Grad. In meinem Rucksack waren immer mindestens 1Liter Wasser. Und Sonnencreme. Feierabend um 20:00, um 21:30 sprung in den Neuenburgersee.

Tag3 28. August 2016:
Auch am dritten Tag war früh Tagwache, und die Anreise dauerte wieder eine Stunde für ein paar Kilometer. Fotografisch ist ein Schwingfest sehr dankbar. Trachten, Alphörner, Fahnenschwinger… Sujets ohne Ende. Beim Schwingen selbst sollte man von jedem Kampf gute Bilder erhalten. Es geht ja immer etwas- aber man braucht für die entscheidenden Bilder auch das Glück auf seiner Seite. Das Fest dauert zwar ein ganzes Wochenende, aber die entscheidenden Momente kommen ganz zum Schluss. Der Schlussgang, die Jubelbilder des neuen Königs und die Krönung.
Vor allem beim Schlussgang braucht man das Glück bei der Entscheidung auf der richtigen Seite des Sägemehls zu sein. Ich hatte das Glück und konnte alle entscheidenden Momente festhalten.
Als der Schlussgang zu Ende war und der neue König Glarner Matthias dem unterlegenen Orlik Armon auf die Beine helfen wollte kam es zu einer kurzen Berührung der Beiden mit der Stirne.
Glarner suchte den Augenkontakt mit Orlik. Orlik nach fantastischem Weekend enttäuscht-Glarner unglaublich fair… Beim sichten der Bilder von diesen Momenten habe ich Hühnerhaut gekriegt. 
Es ist beeindruckend wie fair die Schwinger miteinander umgehen. 
Alkohol wurde in Unmengen konsumiert- aber es gab keine Schlägereien. Als am Samstag im Stadion ein Böller losging erntete dieser Buhrufe und Pfiffe. Grosser Sport!